Verstärkte Koordinierung deutscher Projekte in der Ukraine: Erfahrungsaustausch und Suche nach Synergien in Berlin
Am 26. März 2026 fand in den Räumlichkeiten der GFA (Berlin) eine Arbeitsveranstaltung und ein Gedankenaustausch zwischen Projekten statt, die mit Unterstützung des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) in der Ukraine durchgeführt werden. An der Veranstaltung nahmen Vertreter der Projekte APD Ukraine, DUALOG und der Deutsch-Ukrainischen institutionellen Partnerschaft im Bereich Lebensmittelsicherheit teil.
Im Rahmen des Treffens stellte APD Ukraine die Schwerpunkte der Projektarbeit in der neuen Phase vor, insbesondere den Fokus auf die Vertiefung des agrarpolitischen Dialogs mit der EU, die Entwicklung ländlicher Gebiete und die Stärkung der deutsch-ukrainischen agrarwirtschaftlichen Zusammenarbeit. Besondere Aufmerksamkeit galt den Plänen für das Jahr 2026, darunter die Einrichtung einer hochrangigen Arbeitsgruppe im Bereich der europäischen Integration, die Erstellung von Analysematerialien und die Entwicklung von Plattformen für die Interaktion mit ukrainischen und deutschen Stakeholdern.
Ein zentraler Teil der Diskussion war die Ermittlung gemeinsamer Stakeholder, thematischer Schnittstellen und potenzieller Synergien zwischen den Projekten. Wir erörterten Möglichkeiten zur Koordinierung der Aktivitäten, insbesondere in den Bereichen politischer Dialog, Aufbau institutioneller Kapazitäten und Unterstützung der EU-Integrationsprozesse im Agrarsektor der Ukraine. Die laufenden Projekte haben unterschiedliche Schwerpunkte und Tätigkeitsbereiche, wodurch sie sich gegenseitig ergänzen und sowohl die regionale als auch die sektorale und nationale Ebene der Zusammenarbeit abdecken können.
Ein eigener Block war Fragen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und der Suche nach neuen Formaten der Interaktion zwischen deutschen, europäischen und ukrainischen Unternehmen gewidmet, darunter gemeinsame Veranstaltungen, aktiveres Networking und der Aufbau von Partnerschaften.
Ein wichtiges Ergebnis des Treffens war die Erkenntnis, dass ein systematischerer Informationsaustausch zwischen den Projekten, die Koordinierung der Kommunikationsaktivitäten und eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Deutschen Botschaft in der Ukraine notwendig sind.
Solche Treffen sind ein wichtiger Bestandteil zur Steigerung der Wirksamkeit der internationalen technischen Hilfe für die Ukraine und ermöglichen einen besser abgestimmten Ansatz zur Unterstützung von Reformen, zur Entwicklung ländlicher Gebiete und zur Integration des ukrainischen Agrarsektors in die EU.
Olga Trofimtseva,
Projektleiterin APD Ukraine