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Konferenz der EAAE 2024 – Perspektiven der Integration der Ukraine in die Agrarmärkte der EU

Am 20.09.2024 fand in Warschau das 189. internationale Seminar der EAAE (Europäischer Verband der Agrarökonomen) statt. Die Veranstaltung war aktuellen Fragen der Agrarpolitik und -ökonomie gewidmet und thematisierte die EU-Erweiterung durch eine mögliche Aufnahme der (nachkrieglichen) Ukraine sowie die damit verbundenen Auswirkungen auf die Agrar- und Lebensmittelmärkte der EU. Die Konferenz brachte Expertinnen und Experten aus Polen, Deutschland, der Ukraine und anderen Ländern zusammen, um die Chancen und Herausforderungen einer verstärkten Marktintegration der Ukraine zu diskutieren. 
Zur Eröffnung begrüßte Herr Mykola Moros, Leiter der Abteilung für ländliche Entwicklung im Ministerium für Agrarpolitik und Ernährung der Ukraine (MAPE), die Teilnehmenden. Er hob die Bedeutung der EU-Integration für die Ukraine hervor, insbesondere im Hinblick auf eine erfolgreiche Einbindung in den EU-Agrarmarkt und die Förderung der heimischen Agrarproduktion. Diese spielt eine zentrale Rolle in der ukrainischen Wirtschaft und ist ein wesentlicher Garant für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Landes.
Die Sondersitzung zum Thema „Perspektiven der Vertiefung der Marktintegration der Ukraine in die Agrarmärkte der EU“ wurde von Herrn Prof. Dr. Martin Banse vom Thünen-Institut in Deutschland moderiert. Die Sitzung beinhaltete Beiträge ukrainischer und internationaler Expertinnen und Experten sowie Ergebnisse zur Modellierung der zukünftigen Entwicklung der Agrarmärkte. Die Fachleute betonten die Bedeutung des Integrationsprozesses und beschrieben die Herausforderungen, vor denen der ukrainische Agrarsektor steht. Große Perspektiven eröffnen sich insbesondere für verschiedene Produktionsbereiche wie den Anbau von Getreide- und Ölpflanzen, die Tierproduktion sowie die Herstellung verarbeiteter Produkte mit Mehrwert. Es wurde hervorgehoben, dass die EU-Integration der Ukraine deren Position auf den internationalen Märkten stärken und die Zusammenarbeit mit europäischen Partnern erweitern wird.

Quelle und Foto: APD
 

20.09.2024
APD Projektaktivität