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EU-Strategien und regulatorische Rechtsakte zum Bodenschutz: Online-Veranstaltung im Rahmen der deutsch-ukrainischen Zusammenarbeit

Am 28. November 2025 fand eine Online-Veranstaltung zum Thema „EU-Strategien und regulatorische Rechtsakte zum Bodenschutz“ statt. Sie wurde im Rahmen des Projekts „Institutionelle Partnerschaft zu Fragen der Bodenpolitik und der Verfahren des Landressourcenmanagements auf staatlicher, regionaler und lokaler Ebene“ in Zusammenarbeit zwischen dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat und dem Ministerium für Wirtschaft, Umwelt und Landwirtschaft der Ukraine organisiert.
Die Veranstaltung wurde mit Unterstützung der BVVG Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH, der GFA Consulting Group GmbH als Generalauftragnehmer des Programms der bilateralen Zusammenarbeit sowie des Projekts APD durchgeführt.
Ziel der Veranstaltung war es, ukrainische Stakeholder mit den zentralen Ansätzen der EU zur Ausgestaltung der Bodenschutzpolitik vertraut zu machen, insbesondere mit der EU-Bodenstrategie bis 2030, neuen regulatorischen Initiativen im Bereich der Bodenüberwachung sowie mit der Rolle wissenschaftlicher und zivilgesellschaftlicher Institutionen bei der Sicherstellung einer evidenzbasierten Umweltpolitik.
Das Programm umfasste Beiträge von Vertreterinnen und Vertretern der Europäischen Kommission, des Europäischen Umweltbüros (EEB), der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU (JRC) sowie der Europäischen Umweltagentur. Sie stellten die europäische Vision eines nachhaltigen Managements der Bodenressourcen, entsprechende Überwachungsmechanismen sowie die Beteiligung der Zivilgesellschaft an der Politikgestaltung vor. Besondere Aufmerksamkeit wurde der Rolle der EU-Bodenbeobachtungsplattform (EUSO) als Instrument zur Unterstützung wissenschaftsbasierter Entscheidungsfindung gewidmet. Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung der Integration europäischer Ansätze zum Bodenschutz in die Prozesse der Ausgestaltung und Anpassung der Boden- und Agrarpolitik der Ukraine im Kontext der EU-Integration und trug zur Weiterentwicklung des fachlichen Dialogs zwischen ukrainischen und europäischen Institutionen bei.

Quelle und Foto: APD
 

28.11.2025
APD Projektaktivität