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Aufbau eines Dialogs zwischen ukrainischen und deutschen Saatgutproduzenten und Züchtern

Am 08. Juli 2024 fand mit Unterstützung des APD ein Treffen zwischen Vertretenden deutscher Fachverbände im Bereich Saatgut und Pflanzenzüchtung, der Saatgutvereinigung der Ukraine sowie verantwortlichen Vertretenden des MAPE unter dem Vorsitz des amtierenden Ministers, Herrn Taras Vysotskyi statt.
„Für eine erfolgreiche Entwicklung des Agrarsektors ist es notwendig, die Gesetzgebung im Bereich Saatgut und Züchtung vollständig an die europäischen Normen anzupassen“, bemerkte der amtierende Minister in seiner Begrüßung. Er betonte, dass die Anwendung europäischer und einheimischer Technologien in der Ukraine die Erträge heute im Vergleich zu den vergangenen Jahrzehnten um ein Vielfaches verbessert hat.
Während des Treffens wurden mehrere Fragen erörtert, die von Vertretenden internationaler Verbände an das Ministerium gerichtet worden waren. Insbesondere ging es um die Nutzung von Saatgut durch Landwirtinnen und Landwirte für den Eigenbedarf, die Registrierung von Sorten zum Schutz von Eigentumsrechten, die Harmonisierung der Rechtsvorschriften im Bereich der Saatgutzertifizierung mit den EU-Normen und die Verwendung von gentechnisch verändertem Saatgut.
Herr Vysotskyi betonte, dass die Ukraine an einer bilateralen Zusammenarbeit mit der EU, insbesondere mit Deutschland, im Austausch von Fachwissen im Bereich Saatgut und Züchtung interessiert sei. „Für die Ukraine als EU-Beitrittskandidat ist es wichtig, die Gesetzgebung und deren praktische Anwendung so weit wie möglich an die europäischen Normen anzupassen, auch im Bereich Saatgut und Züchtung. Wir sind daran interessiert, EU-Lösungen zu implementieren, die eine hundertprozentige Rückverfolgbarkeit von Saatgutsorten zum Schutz der geistigen Eigentumsrechte ermöglichen. Daher freuen wir uns auf Vorschläge unserer deutschen Kollegen“, betonte der Leiter des MAPE.

Quelle und Foto: APD
 

08.07.2024
APD Projektaktivität