Ukrainisches Landwirtschaftsministerium schlägt Entschädigungen für Frontbetriebe 2027 vor
Das ukrainische Ministerium für Agrarpolitik und Ernährung schlägt vor, landwirtschaftliche Betriebe in Frontgebieten im Jahr 2027 zu unterstützen. Für Ernteverluste sollen bis zu 10.460 Hrywnja je Hektar gezahlt werden, teilte der Pressedienst des Ministeriums unter Berufung auf Minister Taras Vysotskyi mit.
Vorgesehen ist unter anderem, Agrarunternehmen für verbrannte oder nicht geerntete Kulturen auf Flächen zu entschädigen, die bis zu 20 Kilometer sowie zwischen 20 und 50 Kilometer von der Kontaktlinie entfernt liegen. Die Zahlungen könnten bis zu 10.460 Hrywnja je Hektar betragen. Anträge für die Verluste des Jahres 2026 sollen 2027 über das staatliche Agrarregister eingereicht werden können.
Für Unternehmen, deren Flächen innerhalb der 50-Kilometer-Zone mit erschwerten Anbaubedingungen liegen und auf denen Befestigungsanlagen errichtet wurden, sind Entschädigungen von bis zu 4.700 Hrywnja je Hektar vorgesehen. Grundlage für die Zahlung soll eine Entscheidung des Verteidigungsrats der regionalen Militärverwaltung sein.
Darüber hinaus ist eine Unterstützung von bis zu 4.700 Hrywnja je Hektar für umgesiedelte Unternehmen geplant – höchstens jedoch für 10.000 Hektar je Betrieb. Entschädigt werden soll nur eine Fläche, die nicht größer ist als die in der Risikozone gelegene Betriebsfläche. Als Nachweis soll eine entsprechende Bescheinigung des staatlichen Bodenkatasteramts dienen.
Quelle: interfax.com.ua