Studien zu den Auswirkungen der EU-Pflanzenschutzvorschriften auf den ukrainischen Agrarsektor vorgestellt
In der Ukraine wurden die Ergebnisse von drei Branchenstudien vorgestellt, die die möglichen Auswirkungen der EU-Regelungen im Bereich des Pflanzenschutzes auf den ukrainischen Agrarsektor untersuchen. Die Präsentationen fanden im Rahmen einer Arbeitssitzung zur Vorbereitung der Screening-Gespräche zwischen der Ukraine und der Europäischen Kommission zum Verhandlungskapitel „Lebensmittelsicherheit, Veterinär- und Pflanzenschutzpolitik“ statt.
Die Studien analysieren verschiedene Aspekte der Anpassung der ukrainischen Landwirtschaft an das EU-Recht. Im Mittelpunkt stehen die möglichen Folgen von Beschränkungen bestimmter Wirkstoffe, die wirtschaftlichen Auswirkungen auf landwirtschaftliche Betriebe sowie potenzielle Veränderungen der Einkommen von Landwirten.
Nach Einschätzung der Teilnehmenden liefern die Ergebnisse eine wichtige analytische Grundlage für die Beitrittsverhandlungen der Ukraine mit der Europäischen Union. Gleichzeitig sollen sie dazu beitragen, einen ausgewogenen Ansatz für die Harmonisierung der Pflanzenschutzvorschriften zu entwickeln.
An der Arbeitssitzung nahmen Vertreter staatlicher Behörden, des zuständigen Parlamentsausschusses, von Branchenverbänden, Regierungsinstitutionen sowie Unternehmen teil. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Frage, wie die Annäherung an die europäischen Anforderungen mit der Wettbewerbsfähigkeit des ukrainischen Agrarsektors während der Übergangsphase in Einklang gebracht werden kann.
Quelle: https://www.rada.gov.ua/news/news_kom/265849.html
Datum: 09.09.2025